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IG Metall @ General Electric

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei General Electric



Protest bei GE in Hohentengen

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29.08.2016 Bei den Beschäftigten der GE-Tochter Sensoplan steigt die Empörung über das Verhalten des Managements. Die Belegschaft demonstrierte am 29. August 2016 kurzfristig vor dem Betriebsgelände.

Das Werk von Sensoplan soll trotz mehrjährigem Umsatzwachstum und Bilanzgewinn im Jahr 2015 zum Jahresende geschlossen werden. Dank der positiven Zahlen und der hohen Kundenzufriedenheit haben die verantwortlichen GE Manager mehrfach bis in das letzte halbe Jahr den Mitarbeitern die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze bestätigt. Als am 30.Juni 2016 die verantwortlichen Manager der GE Power eine Mitarbeiterversammlung ankündigten, waren die Mitarbeiter voller Erwartung auf ihren Platz in der neuen Organisationsstruktur von GE und Alstom nach der Fusion der Konzerne. Statt spannende neue Aufgaben genannt zu bekommen erfuhren die Mitarbeiter, dass der Standort aus strategischen Gründen der Marktbereinigung geschlossen werden soll. 51 Mitarbeiter haben ihre Kündigung umgehend erhalten. Rund 31 Ingenieure sollen an einen anderen Standort versetzt werden.

Der mittlerweile gewählte Betriebsrat hat einen Sozialplan gefordert wie bei GE üblich. Am 25. August 2016 wurden zwischen Management, Betriebsrat und IG Metall erstmals Gespräche über die Maßnahme aufgenommen. Ziele der Arbeitnehmervertreter sind ergebnisoffene Gespräche über den Standort und eine finanzielle Absicherung für die Belegschaft. Eine Fortsetzung der Gespräche war für den 29. August 2016 vereinbart. Der zweite zugesagte Verhandlungstag wurde kurzfristig abgesagt ohne dass GE ein essentielles Angebot unterbreitet hätte. Die Beschäftigten sind empört über die Ungleichbehandlung gegenüber anderen GE Einheiten.

Die Belegschaft demonstriert

Auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung ließ sich die Belegschaft am Montag durch den Betriebsrat und die IG Metall über die Geschehnisse informieren. Im Anschluss versammelten sich die Mitarbeiter vor dem Betriebsgelände unter dem Motto "GE lässt Köpfe rollen". Die Betroffenen ziehen Arbeitskampfmaßnahmen in Erwägung, wenn sich an der grundlegenden Haltung von GE bis zum nächsten Verhandlungstag am 8. September 2016 nichts ändert.

Marco Sprengler, Geschäftsführer der IG Metall Freiburg und Lörrach zugleich Mitglied des Aufsichtsrats bei der Konzernmutter hält das Vorgehen für untragbar. "Ich will, dass sich auch der Aufsichtsrat mit der Angelegenheit beschäftigt. Außerdem verlangen wir GE übliche Angebote für die Belegschaft in Form von Jobperspektiven und Sozialplanabfindungen bei nicht vermeidbarem Verlust des Arbeitsplatzes. Hierfür setzt sich die IG Metall vor Ort zusammen mit der gesamten Belegschaft ein."

Anhang:

Die Belegschaft demonstriert

Die Belegschaft demonstriert

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Letzte Änderung: 29.08.2016


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