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IG Metall @ General Electric

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei General Electric



GE will 1600 Jobs streichen

Arbeit: Sicher und Fair!

07.12.2017 Die IG Metall fordert von GE eine nachhaltige Investitionsstrategie statt Stellenabbau, um Beschäftigung und industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu sichern.

Wie aus Agenturmeldungen (u. a. dpa) und der Pressemitteilung von GE am 7. Dezember 2017 bekannt geworden ist, will GE seine Powersparte in Deutschland zusammenstreichen. An den Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel sollen zusammen 1600 Arbeitsplätze wegfallen. Die Fertigung von GE Power Conversion in Berlin und von GE Grid Solutions in Mönchengladbach soll ganz geschlossen werden.

Das Unternehmen begründete die Einschnitte mit dem starken Preisdruck und der geringen Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken. Die Einschnitte wolle man so sozialverträglich wie möglich gestalten und mit den Arbeitnehmern beraten, sagte Deutschlandchef Alf Henryk Wulf.

Die IG Metall hat unmittelbar auf die Ankündigung reagiert und deutlich Stellung bezogen:

Die IG Metall fordert von GE eine nachhaltige Investitionsstrategie statt Stellenabbau, um Beschäftigung und industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu sichern.

"Der von GE geplante Stellenabbau ist in keinster Weise nachvollziehbar. GE macht in allen Geschäftsfeldern Milliardengewinne. Der vom Personalabbau am stärksten betroffene Geschäftsbereich Power trägt weltweit mit 2,11 Mrd. Euro und einer operativen Marge in Höhe von 9,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2017 deutlich zum Konzernergebnis bei. GE setzt mit dem angekündigten Stellenabbau seine industrielle Existenz in Deutschland aufs Spiel. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, den sie nicht hinnehmen werden", sagte Marco Sprengler, Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der GE Deutschland Holding GmbH und Geschäftsführer der IG Metall Freiburg.

"Die Ankündigung des GE Konzerns, europaweit tausende Arbeitsplätze abbauen zu wollen, ist weder strategisch noch betriebswirtschaftlich begründbar und dient alleine kurzfristiger Profitmaximierung von Aktionären. Die Unternehmensleitung von GE gefährdet mit diesem unverantwortlichen Handeln die Existenzen mehrerer tausend Familien. Damit verhält sich GE trotz hoher Profite gesellschaftlich höchst unsozial. Das werden wir nicht hinnehmen und mit den Betriebsräten und den Beschäftigen für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen", sagte Klaus Stein, Geschäftsführer der IG Metall Mannheim und Unternehmensbeauftragter der GE Power AG Mannheim.

Die IG Metall wird die Betroffenen in Kürze zum Protest aufrufen.

Anhang:

PM General Electric vom 7. Dezember 2017

PM General Electric vom 7. Dezember 2017

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Letzte Änderung: 07.12.2017


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