Springe direkt zu: Seiteninhalt, Hauptmenü, Bereichsnavigation

IG Metall @ General Electric

Informationen der IG Metall für Beschäftigte bei General Electric



GEmeinsam geht mehr

DGB: Gute Arbeit. Fuer uns alle.

19.02.2018 Bericht von der IG Metall Mitgliederversammlung am GE Standort Marienfelde.

Am 12. Februar 2018 fand am GE Standort Berlin Marienfelde eine IG Metall Mitgliederversammlung zum Stand der Tarifverhandlungen 2018, zur Betriebsratswahl 2018 und zur aktuellen Situation im Betrieb statt.

Neben IG Metall Betriebssekretär Constantin Borchelt wurden als Gäste der Betriebsrat Oliver Graetz von Hasse und Wrede Berlin Marzahn sowie Harald Gindra (Abgeordnetenhaus Berlin, wirtschaftspolitischer Sprecher "Die Linke") begrüßt. Harald Gindra hatte noch den Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser und die Fraktionsvorsitzende ebenfalls von der Partei "Die Linke" des bezirklichen Parlaments Berlin Schöneberg-Tempelhof Elisabeth Wissel mitgebracht.

Constantin erläuterte anhand von Grafiken das Ergebnis des Pilottarifabschlusses in Baden-Württemberg. Er bedankte sich bei den GE Kolleginnen und Kollegen für die aktive Teilnahme an den Warnstreiks und Kundgebungen während der Tarifrunde. Besonderes Interesse fand in der Versammlung die neue Möglichkeit zur Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden. Auch die anderen Punkte des Verhandlungsergebnisses wurde von den Teilnehmern sehr begrüßt.

Am 19.02.18 fanden dazu auch die Übernahmeverhandlungen für das Tarifgebiet Berlin/Brandenburg statt.

Wahlvorstandsvorsitzende Stefanie Siegmund berichtete über den Stand der Vorbereitungen zur Betriebsratswahl 2018. Der Wahltermin wurde auf den 19. April 2018 festgelegt. Der Unterschied zwischen Personen- und Listenwahl wurde erklärt sowie einige Termine genannt, die für die Wahl sehr wichtig sind.

Mit Spannung wurden die Informationen unseres Betriebsratsvorsitzenden zur betrieblichen Situation erwartet. Martin Ruess stellte die neue Segmentstruktur für die GE Power Gruppe dar. Die einzelnen Standorte sollen wieder die Verantwortung für Kosten und Gewinn und mehr Selbständigkeit erhalten. Dies und die Verkaufsoffensive der Geschäftsführung, sowie neue Auftragseingänge seien gute Zeichen. Doch der sogenannte "Vorschlag" vom 7. Dezember 2017, 500 Arbeitsplätze in Berlin Marienfelde abzubauen und die Fertigung zu schließen, müssen vom Tisch, forderte Martin Ruess ausdrücklich.

Ein gutes Beispiel für die Abwendung einer drohenden Verlagerung konnte der BR Kollege von Hasse und Wrede beisteuern. Die Belegschaft seines Betriebes hat mit Aktionen wie Autocorso, Kundgebungen in der Mittagspause vor dem Tor, aber auch am Brandenburger Tor, die Unterstützung durch lokale PolitikerInnen immer wieder auf die Situation des Betriebs aufmerksam gemacht. Die Vorschläge der KollegInnen zur Verbesserung von Produktionsabläufen und die ungünstigen Rahmenbedingungen in Liberec/Tschechien haben zum Schluss gezeigt, dass die Verlagerung der Produktion die Umzugskosten nicht kompensieren würden.

Unsere Gäste aus der Politik nahmen die Informationen aus unseren Betrieb sehr aufmerksam auf, schilderten ihren Eindruck über die Entwicklung des GE Konzerns - soweit er in der Öffentlichkeit bekannt ist - und boten ihre Unterstützung an bei dem Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Angedacht sind Anträge im Abgeordnetenhaus und Bundestag.

Getreu unserem Motto: "GEmeinsam geht mehr" werden diese Kontakte gepflegt und mit Unterstützung der IG Metall weitere Aktionen zum Erhalt unserer Arbeitsplätze geplant, um gemeinsam für eine Zukunftssicherung zu kämpfen.

Bildrechte: IG Metall

Anhang:

Bild vom Treffen

Bild vom Treffen

Dateityp: JPEG image data, EXIF standard 2.21

Dateigröße: 1472.27KB

Download

Letzte Änderung: 20.02.2018


Adresse:

IG Metall Vorstand | Wilhelm-Leuschner-Straße 79 | D-60329 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 6693-2964 | Telefax: +49 (69) 6693-2798 | | Web: www.ge.igmetall.de

Service-Links: